Montag, 27. März 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 56
Die Muse und der Dichterling
Buch I

Auf Spurensuche
 - Teil 11 -


"Wir haben unsre Pflicht getan,
Hier am Nil in Amuns Haus,"
Fügte Maxima die Muse an,
Und erntete dafür Applaus.

Es war Quakus von Amun,
Der Museumsdirektor welcher nun,
Den beiden, die aus Schlicktau kamen,
In seines Namensvetters Namen,
Dankte indem er applaudierte
Und zu all dem gratulierte
Was Maxi und der Dichterling,
Denen es nur um die Frösche ging,
In seinem großem Haus im Schatten
Der Pyramiden für ihn geschaffen hatten.

"Ich gebe zu es frank und frei,
Die virtuelle Sammlung, die ihr zwei,
Im ägyptischen Museum hier habt eingerichtet,
Ist eine Bereicherung in Amuns Haus am Nil.
Das neue, zeitgemäße, moderne Ausstellungsprofil,
Wird sicherlich, so denke ich, ab morgen,
Wenn wir öffnen, für regen Zulauf wieder sorgen."

"Der neue Anstrich, den ihr der Sache habt gegeben
Wird das Interesse an jenen wieder neu beleben,
Die froschköpfig einst dargestellt
Geschaffen haben unsre Welt."










"Ich bin euch sehr zu Dank verpflichtet!"


"Das haben gerne wir getan!"
Erwiderte ihm Maxima spontan
Und gab auf ihrem Handy nebenbei,
Ganz ohne jede Prahlerei,
Die Statistikseite des Museums ein.

So wie sie dacht, dass es würd' sein,
War es tatsächlich, in der Tat!

"Das ist kein schlechtes Resultat!"
Lachte sie froh und sandte es im Nu
Per WhatsApp  dem Herrn Direktor zu.


***

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 im Ägyptisches Museum

27. März 2017 nach Land

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Der Museumsdirektor vor Begeisterung
Machte einen Freudensprung,
Als auf seinem Smartphone von ganz nah
Er die neueste Statistik sah.

"Ach, was ist das wunderbar",
Jubelte Quakus von Anun,
Und hat Maxi dankbar angeblickt.

"Ein Österreicher hat sogar,
Mein Museum angeklickt!"
Verkündete er frohgemut
Und fügte an im Übermut,
"Wenn die sogar Interesse zeigen,
Dann hängt der Himmel voller Geigen!"


Und dann mit Dankbarkeit im Wort,
Fuhr er zufrieden lächelnd fort.

"Es geht wieder aufwärts nun!"

"Wir Ägypter, so wie einst auf Erden,
Werden wieder so bedeutend werden,
Wie wir vor vielen tausend Jahren,
Es zu Zeiten meines Namensvetters waren.

Und dann klickte er spontan
Die neue Museumsseite an,
Auf welcher es ganz offenbar,
Tatsächlich so wie früher war.

***

Wie es in Kairo weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt

Samstag, 25. März 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 55
Die Muse und der Dichterling
Buch I

Auf Spurensuche
 - Teil 10 -

"Du hast viel Arbeit dir gemacht!"
Dankte ihr der Dichterling
Und hat es auf den Punkt gebracht:

"Obwohl es Norden darum ging,
Denn er war ja christlicher Theologe,
Der virgilischen Hirtengedichtekloge,
Ohne dass er dabei polemisierte,
Den Anschein, den sie suggerierte,
Zu entkräften oder sogar ganz zu nehmen,
Musst er am Ende sich dazu bequemen,
Ziemlich kleinlaut zuzugeben,
Dass die Idee vom Kind als Gottes Sohn,
Vor vielen tausend Jahren schon
Entstanden ist in Theben."


"Was prophetisch einst Vergil
Im alten Rom gedichtet hat,
Entstammte dem was einst am Nil,
Viele Dynastien hindurch probat,
 Das Volk der Pharaonen glaubte."

"Der Mythos den Vergil entstaubte,
Und mit den Herrschern gut vernetzt,
Am Tiber hatte umgesetzt,
Hat, so ist es wohl gewesen,
Auch Jesus in Alexandria gelesen."

"Der, auf der Flucht, fern von zu Haus,
Zog seine Lehren schnell daraus.
Und setzte im neuen Säkulum,
Das Wort Aion auf sich bezogen um.

Die antiken Exegeten,
Grammatiker und Philologen,
All auf Scholastik nur fixiert,
Erkannten nicht was ungebeten,
An alten Mythen interessiert,
Der für Schüsse daraus hat gezogen!"

***

"So könnte es gewesen sein!"
Hakte da, ihm zum Verdruss,
Maxi seine Muse ein,
Stoppte seinen Redefluss,
Und fügte ungefragt sodann
Ihre Meinung dazu an.

"In großen Ganzen stimme ich dir zu.
Doch dass über den Herrn Jesus du,
Indem du maßlos übertreibst,
Dass der ein Möchtegern war, schreibst,
Das will ich dir ganz deutlich sagen,
Betrachte ich mit Unbehagen!"

"Aber Maxi" erwiderte der Dichter ihr,
"So wie mancher Vers von mir,
In unserm Machwerk dir erscheint,
Hab ich ihn sicher nicht gemeint.
Da geht es mir so wie Vergil.
Wer Prophetie als Dichtkunststil,
Sich wählt um einen Coup zu landen,
Wird leider manchmal falsch verstanden!"

Doch schnell fügte der Filou,
Aus dem Stehgreif ganz spontan,
Einen Nachsatz noch hinzu.

"Wenn so bekannt wir beide werden,
Wie Vergil es heut noch ist auf Erden,
Haben am End wir recht getan!"

Nach diesem großen, wahren Wort
Fuhr er in seiner Rede fort.

***

"Ecce profeta Domini,"
Sprach Paulus mit gebeugtem Knie,
Einst am Grabe von Vergil.
"Sehet der Prophet des Herrn!"

"Er traf damit des Pudels Kern!
Was der prophezeit hat, war am Nil,
Dreitausend Jahre vor des Dichters Tode,
Als Religion bereits in Mode!"

"Es liegt ein tiefer Sinn darin,
Dass der Gründer von Neurom,
Der göttliche Kaiser Konstantin,
(Gemeint ist Constantinus I)
Als überzeugter Christ,
In griechischer Übersetzung die Ekloge,
Von welcher hier die Rede ist,
Beim ersten Konzil aus seiner Loge,
Als fortan gültiges Axiom,
Von Vergilus angeregt,
Dem Klerus hat ans Herz gelegt!"

***

"Dass der, um den es damals ging"
So freute sich der Dichterling,
"Kein anderer als Amun war,
Wird einem jeden heute klar,
Wenn von der Kirche arg verdrießt,
Er Nordens Schlussbetrachtung ließt!"
(Siehe Schussbetrachtung Seite 166)





Darin gibt uns jener zu erkennen,
Aus Wissenschaftlersicht beschrieben
Ohne es explizit zu nennen,
Dass die ägyptischen Götter Horus und Amun
Sowie Kuk, Huh, Heket und auch Nun,
Ihm ein Geheimnis sind geblieben,
Zu dem bei Keller nachgefragt
Der hat das folgende gesagt.


"Es wandert eine schöne Sage
Wie Veilchenduft auf Erden um;
Wie sehnend eine Liebesklage
Geht sie bei Tag und Nacht herum.
Das ist das Lied vom Völkerfrieden
Und von der Menschheit letztem Glück;
Von goldner Zeit, die einst hienieden -
Der Traum als Wahrheit kehrt zurück -,
Wo ewig alle Völker beten
Zu einem König, Gott und Hirt;
Von jenem Tag, wo den Propheten
Ihr leuchten Recht gesprochen wird."

***

Wie es in Kairo weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt



Donnerstag, 23. März 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 54
Die Muse und der Dichterling
Buch I

In Nordens Schrift die meisten Quellen,
Mit dem Kinde im Zusammenhang,
So fuhr der Dichterling schnell fort,
Das gilt es deutlich klarzustellen,
Verweisen genau auf jenen Ort,
Wo Jesus viele Jahre lang,
Seine Jugend hat verbracht am Nil.


In Alexandria zur Zeitenwende,
Als die Römer dort am Fluss,
Fassten in Ägypten Fuß.
Ging mit Osiris es zu Ende.
Aus uralten Mythenbanden,
Ist jener Aion neu erstanden,
Von dem berichtete Vergil.


Jesus trug seinen Anteil dazu bei,
Indem aus dem bunten Glaubensallerlei,
Längst abgewirtschafteter Religionen,
Sowohl der Juden wie der Pharaonen,
Am Nil der Wiege der Kultur,
Mit sich selbst als Hauptfigur,
Im religiösen Schaffensdrang,
Er wagte einen Neuanfang.

Von den Osirispriestern angeregt
Hat jede für ihn interessante
Ägyptische Glaubensvariante
Für sich er mit Beschlag belegt.

Alles was er brauchen konnte.
Hat der neue autodidaktische Theologe,
Mit den Eltern an den Nil gekommen,
 Von den Ägyptern übernommen.

Von Vergil, in dessen Ruhm sich mancher sonnte,
Entnahm aus dessen vierter Hirtengedichts-Ekloge,
Von welcher hier die Rede ist,
Er als sein eigener Evangelist,
Für die anbrechende neue große Zeit
Sich selbst, wie der es hatte prophezeit!

***

"Das Alte mit Neuem gut vermischt,
Hat er den Seinen aufgetischt!"

***

"Du bist fürwahr ein großer Geist,
Und verstehst mit scharfem Denken
Den Blick erneut auf den zu lenken,
Der hier am Strom schlicht Amun heißt."

Warf des Kroniden Töchterlein,
Die hübsche Muse Maxi ein,
Und fügte sogleich ganz spontan
Ihre eigne Meinung dazu an.

"Ja", sprach sie, "ich glaube auch,
Dass Jesus manchen religiösen Brauch,
Den er hier kennen hat gelernt,
Weil er ihm war höchst willkommen,
Von seinem Ursprunge entkernt,
Mit nach Hause hat genommen!"

Um ihre Thesen zu belegen,
Begann sie mit des Dichters Segen,
Im Hinblick auf die weitere Debatte,
Die ägyptischen Bezüge in Nordens Schrift,
Die sie gekennzeichnet mit grünem Stift,
Zusammengestellt auf ein paar Blättern hatte,
Ihm Punkt für Punkt zu unterbreiten.








Auf sieben gefüllten Doppelseiten,
Ausgeschnitten und kopiert,
Aufgeklebt und nummeriert,
Legte von Norden, dem Autor,
Dem Dichter sie die Fakten vor.

***

"Der Mythos, um welchen es hier geht,
Wie er im Buch der Bücher steht,"
So begann sie vorzutragen,
"Entstand am Nil in jenen Tagen,
Als Rom sich dort hat breit gemacht!"

"Jesus hat ihn von dort mitgebracht!"

"Die Seinen in der Heimat dann,
Ohne sich zu zieren,
Machten sich sogleich daran,
Das Ursprüngliche davon auszuweiden
Und gekonnt so zuzuschneiden,
Dass es passte zu den Ihren!"

"Dass diesem Vorgang von den vielen,
Hoch geschätzten, alt gewohnten,
Tiergöttern, die am Nil einst thronten,
Die Frösche zuerst zum Opfer fielen,
Versteht sich bei der Vorgeschichte
Im mosaischen Berichte!"
(Exodus 7,27-29; 8,1-11)

***

Damit jene, welche hier auf Erden,
Die ersten aller Götter waren,
Niemals ganz vergessen werden,
Fügte mit Frohsinn im Gebaren,
Ihrer Rede sie sodann,
Ein paar Bilder noch von denen an.

















***

Wie's in der Sache weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt

Dienstag, 21. März 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 53
Die Muse und der Dichterling
Buch I

Auf Spurensuche
 - Teil 8 -


Maxima, die dem Dichter gegenüber saß
Und in einem alten Buche las,
Musste urplötzlich lauthals lachen.

"Schau mein Freund", sprach lachend sie
Zum Dichterling von vis-à-vis,
"Mir scheint, das was wir beide machen,"
Fuhr fort sie gänzlich unbeschwert,
"Ist durchaus anerkennenswertwert!"

"Wir werden irgendwann beim Spurensuchen
Einen durchschlagenden Erfolg verbuchen!"

"Doch falls uns dieses nicht gelingt,"
Ergänzte von einem Vers beschwingt,
Der in griechisch notiert von Hand,
Im aufgeschlag'nen Bande stand,
"Dann halten wir's mit diesen Spruch,
Der schwarz auf weiß steht hier im Buch!"



Und dann, in alter Schrift bewährt
Hat ihrem Freunde sie erklärt,
Was übersetzt das Ganze hieß.

Nämlich dies!

"Was man nicht kann ganz erfassen,
Muss man trotzdem nicht ganz lassen!
Besser einen Teil zu wissen,
Als das Ganze ganz zu missen!"
(Autor namentlich nicht bekannt)



"So ist es sprach der Dichterling!"
Indem er wieder in sich ging,
Um darüber nachzudenken
Wie er ohne jemanden zu kränken,
Weil er dachte, dass er's musste,
Sich als Forscher zu bewähren,
Um der Welt all jenes zu erklären,
Was Norden damals noch nicht wusste.

In dessen Abhandlung über die Geburt des Knaben,
Der Geschichte über eine religiöse Heilsidee,
Begann er noch tiefer nun zu graben,
Um, was er dort fand extempore,
Der Welt im Netz gleich kund zu tun.

Alles was der Religionshistoriker und Philologe
Geschrieben hatte zur vierten Hirtengedicht-Ekloge,
Nahm erneut er nun aufs Korn,
Und zwar nochmals von ganz vorn.

***

"Die Prophetien der altägyptischen Religion
Verhießen vor mehr als fünftausend Jahren schon,
Was uns das Alte wie das Neue Testament
Und Virgil in Sachen eines Retters nennt.
(Eduard Norden, die Geburt des Kindes, Seite 5)

"Immer wenn ein Volk in Armut stöhnte
Kam ein Prophet der es verhöhnte,
So war's am Jordan wie am Nil
Und auch in Rom einst bei Vergil."

"Jedoch dessen Konsulatsgedicht
Zielte auf die Oberschicht
Weil der Dichterfürst gar wach,
Dachte an die Zeit danach,
Wo in neuer Weltperiode
Korruption blieb sicherlich in Mode,
So wie es vorher war der Brauch,
In Sachen Landverteilung auch."


"Drum machte Vergilus geschwind,
Ja er war ein cleverer Wicht,
Sich bei Konsul Pollio lieb Kind,
Und widmete ihm das Gedicht,
Von welchem hier die Rede ist."

"Dass dieses später der Herr Jesu Christ,
Zum Vorbild sich genommen hat,
Steht auf einem andern Blatt:"


***

"Ein weiter wichtiger Querverweis,
Auf die Analogien in den Religion
In Sachen Jungfrau und Aion,
Findet im alten Mythenkreis
Man bei Norden in Alexandria.
(Eduard Norden, "Die Geburt des Kindes", Seite 28)

Im Tempel der Göttin ebenda,
Wurde in jenen alte Tagen
Als Jesus dort zu Hause war,
Wo er es sah ganz offenbar,
Ein Götzenbild herumgetragen,
Von dem die alten Forscher sagen,
Dass es mit Kreuzen ward geschmückt!"


***

"Damit ist dir ein Coup geglückt
Lachte die Muse darauf froh
Und fügte an, "nur weiter so!"

***

Wie's in der Sache weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt


Montag, 20. März 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 52
Die Muse und der Dichterling
Buch I

Auf Spurensuche
 - Teil 7 -


"Du bist ganz schön mutig heute!"
Der Dichterling sich drüber freute,
Dass seine Muse offenbar,
Seine Meinung hatte angenommen
Und nun wie er der Ansicht war,
Dass auch Zeus ist einst von dort gekommen.

"Ich bin sicher", sprach er weiter dann zu ihr,
"Dass, wenn gemeinsam weiter forschen wir,
So manches hier noch finden werden,
Das in Rom zu Schluckbeschwerden
Führen wird im Vatikan,
Falls es jemals dort kommt an!"


"Doch dort, des Glaubensdogmas wegen,
Damit alles weiter funktioniert,
So wie es nach gut zweitausend Jahren,
Inzwischen ist gut eingefahren,
Wird der Klerus alles widerlegen
Und uns, so wie einst den alten braven
Galilei als Ketzer verfolgen und bestrafen!"



Erwiderte ihm Maxima drauf
Und fügte sogleich ganz spontan
Lächelnd einen Nachsatz an:

"Aber den hat man später rehabilitiert!"

"Ja richtig" sprach der Dichter da,
Indem er ihr ins hübsche Antlitz sah,
"Nach dreihundert Jahren Zeitverlauf,
Weil's um den Fortbestand der Kirche geht,
Gibt man zu, dass sich die Erde dreht!"

***

"Der Papst von Rom wird nie erlauben,
Zu bestätigen was wir zwei glauben,
Nämlich was aus Alexandria,
Wo Jesus es persönlich sah,
Im Adyton um Mitternacht,
Er uns von dort hat mitgebracht!"


"Am Nil saß lang vor Jahwe schon,
Eine Gottheit auf dem Thron,
Die ihr eigner Sohn und Vater war!"


"Die Ägypter waren weise Leute,
Klüger noch als wir sogar!"

"Die göttliche Trinität in Amun subsumiert ,
Vor fünftausend Jahren am Nil kreiert,
Mit Osiris, Isis und Horus seinerzeit,
Gilt hier bei uns noch heute
Als Vorbild für die Dreifaltigkeit."


Die Ägypter verehrten eine „göttliche Trinität“, die die Römer teilweise unter anderem Namen übernahmen und welche der christlichen Trinität sehr nahe kommt:
„Die Hymne an Amun verfügte, dass, kein Gott vor ihm (Amun) ins Dasein gekommen ist‘ und dass ,alle Götter drei sein: Amun, Re und Ptah, und es gibt keinen anderen wie sie. In seinem Namen als Amon verborgen, ist er Re im Gesicht und sein Körper ist Ptah‘ . . . Das ist eine Darstellung von Dreieinigkeit, die die drei Hauptgötter Ägyptens in einem von ihnen, in Amun, subsumiert. Das Konzept einer organischen Einheit innerhalb der Pluralität hat durch diese Formulierung einen außergewöhnlichen Auftrieb erhalten. Theologisch kam dies in einer primitiven Weise der christlichen Form eines mehrzahligen trinitarischen Monotheismus erstaunlich nahe“

Amun wird auch der Gott des Unsichtbaren und Vater des Weltschöpfers Ptah genannt. Re oder Ra gilt als die göttliche Verkörperung der Sonne. Durch ihn soll alles Leben auf der Erde erhalten sein. Sein Symbol ist ein Falkenkopf, auf dem eine Sonnenscheibe steht. Neben Osiris, Horus und Isis, sind Amun von Theben, Re von Heliopolis (heutiges Kairo) und Ptah von Memphis die Hauptgötter und wichtigsten Triaden des antiken Ägyptens.
***

"Nochmals gesagt an dieser Stelle
Zum Behalten, auf die Schnelle!"

"Es stimmt was Aristoquakes ungefragt
Zu diesem Thema hat dereinst gesagt!"
(Gemeint ist damit der letzte, rot gedruckte Absatz, unter
der Überschrift "Zur Einstimmung" die wir unten anfügen)
"Die Götter der Neuzeit, seit der Zeitenwende,
Nachdem Ägyptens Herrschaft ging zu Ende,
Sehen in der Konsequenz daraus,
Zwar nicht mehr so wie früher aus,
Doch wie in Norden's Werk beschrieben,
Sind Ägypter sie geblieben!"


"Nach diesem, seinem großen Wort,
Fügte der Dichterling sofort,
Als Beweis dazu spontan
Vom Autor noch zwei Seiten an,
Auf welchen jener einst mit Fleiß,
Zu liefern den Beweis,
Umständlich hat drauf hingewiesen,
Wie unsre Götter früher hießen.



***

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als hunderttausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.
Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.
Das über zweitausend Jahre alte homerische Epyillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.
Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.



Wie's in der Sache weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt

  

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.