Donnerstag, 16. August 2012

Machwerk R.W. Aristoquakes
   Teil 10 - 233
  Märchenerzähler im Olymp

Als nächster Hypeirochos dann
(Ilias 11/673; Vater des Itymoneus in Elis)
War mit `ner Froschgeschichte dran.
Er stieg sogleich aufs Podium,
Schritt hastig und in Ungeduld
Oben sofort ans Rednerpult
Und wandte sich ans Publikum:
"Ich bitt mich nicht zu unterbrechen.
Ich muss vom Satan jetzt hier sprechen;
Der ist wie Hades drüben einer.
Vielleicht noch böser und gemeiner
Als des Kroniden finst'rer  Bruder.
Er ist ein gar gehässig Luder
Und hat sich in der Unterwelt
Zur Zeitenwende eingestellt.
Er ist gehörnt und trägt `nen Schwanz.
Man hält ihn besser auf Distanz
Als aus irgendwelchen Gründen
Sich mit dem Unhold zu verbinden"
Und dann trug er mit Humor
Dazu seine Geschichte vor.


Wie der Teufel
hinter den Fröschen her war


 

wird fortgesetzt



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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.