Freitag, 5. April 2013

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 17-4
- Lyriker im Himmel -

"Du hast die Pflaume dir verdient,"
Hat Jesus, als Simon schwieg, gegrient
Und reichte ihm die Köstlichkeit.

Thomas nutzte die Gelegenheit,
Denn auch er wollt so was haben
Um seinen Gaumen dran zu laben.
Darum ergriff sofort
Zu seinem Vortrag er das Wort.

Er trug lächelnd mit Humor
Das Poem von Eduard nun vor.


Eduard, der Frosch
Isolde Ahr

"Quak", jammert Fröschlein Eduard,
Und springt schnell unters Rosenblatt.

"Das Leben ist doch wirklich hart,
Wenn man so viele Chancen hat."

Am Teichrand steht, wie schon so oft,
Ein Mädchen, das stillheimlich hofft,
Dass so ein Frosch, wenn man ihn küsst,
Mit einem Mal ein Traumprinz ist.

Und plötzlich hat, er weiß nicht wie,
Die Holde ihn gefasst am Knie.

Er zappelt heftig, bleibt dabei,
Er hasst die blöde Knutscherei.

Dann küsst sie ihn - es tönt ein Schrei!

Wo eben noch die Schöne saß,
Sitzt jetzt ein Mädchenfrosch im Gras.

Und Eduard ist wirklich platt,
Dass Küssen doch was Gutes hat.


***


wird fortgesetzt





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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.