Mittwoch, 22. Mai 2013

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 19-27
- Ein Kunstsammler im Himmel -

Das Amen war noch nicht verklungen.
Da schenkte Jesus bereits ein.
"Dein Vortrag ist dir gut gelungen"
Sprach zu Paulus er dabei.
"Drum will ich auch nicht geizig sein.
Statt einem Glas bekommst du zwei."

Als Paulus sich's noch schmecken ließ
Stand einer auf der Judas hieß.
"Ich kenn" sprach er, "zwar kein Gedicht,
Denn lesen und schreiben liegt mir nicht.
Doch hab ich, sicher wisst ihr's schon
Mir kürzlich vom Verräterlohn,
Von Aristoquakes angeregt,
Ein paar Bilder zugelegt
Zum Thema von welchem Paulus sprach,
Die mehr als tausend Worte sagen.
Und ohne Jesus erst zu fragen,
Öffnete danach
Er seine Mappe.
Gut hundert Werke, all auf Pappe
Von alten Meistern handsigniert,
Hat er im Himmel präsentiert.



Die Bildersammlung des Judas



































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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.