Freitag, 17. Mai 2013

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 19-14
- Lyriker im Himmel -

Nach Aaron war im Himmel dann
Der weise König David dran.
"Noch eins hat Roman uns geschrieben,"
Sprach er mit lächelndem Gesicht.
"Aller guten Ding sind sieben!"
Und dann trug er das Gedicht
Vom Frosche vor, welcher im Glas
Als Prophet des Wetters saß.

Im Einmachglas

Froschgedicht Roman Herberth

Nummer sieben

© Roman Herberth


Der Wetterfrosch im Einmachglas
besteigt die Bambusleiter.
Er prophezeit, das macht ihm Spaß,
der Tag wird hell und heiter.

Der Himmel taucht ins tiefe Blau.
Die Wolken haben Pause.
Und kein Gewitter macht Radau.
Es schläft bei sich zuhause.

Im Süden aber herrscht der Fön.
Das fördert die Migräne.
Das ist natürlich nicht so schön.
Durchkreuzt die Tagespläne.

Das Schwimmbad hier ist heiß begehrt,
man flaggt sich in die Sonne.
Das ist natürlich nicht verkehrt.
Es weint die Regentonne.

***

wird fortgesetzt

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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als einhundertfünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.