Donnerstag, 29. Mai 2014

Frosch und Kröte in der Kunst

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 24-23
- Frosch und Kröte in anderen Kulturen
- Nord-West-Küste USA und Kanada -
- Haida- Indianer -


Gott Hades in wilder Eifersucht
Hat nach einem Weg gesucht
Wieder an die Maus zu kommen
Um selbst im Thema fortzufahren.

Doch die hat Demokoon genommen
Und sprach: "In jenen schlimmen Jahren,
Als die Europäer kamen
Und den Indios die Freiheit nahmen,
Flüchteten viele in den Norden
Wo sie heimisch sind geworden.

Doch dazu soll Kassandra nun
Die Maus hier übernehmen
Und sich dazu aufbequemen,
Ihr Wissen uns all kundzutun."

Die schöne Tochter des Priamos,
Selbst als Seele noch begehrt,
Fühlte sich gar sehr geehrt.

Begeistert flog sie sogleich los
Um den Redner abzulösen.
Mit ein paar gezielt graziösen
Flügelschwüngen schwebte sie
Herunter von der Galerie,
Um dort wo die beiden standen,
Auf der Computer-Maus zu landen.

Es machte "klick", ganz leise nur
Und vor ihr auf dem Monitor
Trat eine Überschrift hervor.

Unter dieser schlossen dann
Sich über fünfzig Bilder an
Welche sie hat gleich geschickt,
Nacheinander angeklickt.







Totems, Masken, Amulette,
Schüsseln, Rasseln, Mobiliar;
Die gesamte Kunstpalette
Geprägt von Froschsymbolik war.



 
 




Kultgeräte, Trommeln, Ringe,
Keramik, Mörser, alle Dinge
Die sie nun hat präsentiert,
Waren mit dem Frosch verziert.






Die Haida's glaubten offenbar,
Dass der Frosch ihre Ahne war.

Sie erwiesen ihm die Gunst
Durch ihre Schnitz- und Zeichenkunst
Und stellten ihn ganz wunderbar,
So als wäre er ihr Schatten,
Auf allen Gegenständen dar, 
Die sie immer um sich hatten.




Noch heute wie ein Gott verehrt,
Ist der Frosch es durchaus wert,
Dass man sein stolzes Konterfei
In des Volkes Malerei,
Aus Gläubigkeit ganz offenbar,
Stellt wie einst, noch immer dar.

Der Frosch der Haida's ist uralt!
(Siehe dazu: Nancy Bennett "Volcano and other
first Nation Goddesses")


Aus Ägypten immigriert
Ist durch ganz Asien marschiert
Zu Beringstraße hin wo er
Verzweifelt stürzte sich ins Meer,
Durch das er bis zum Haida- Stamm

Dort ward der neue Immigrant
Volcano Feuerfrosch genannt
Und weil er aus Ägypten kam,
Das Volk als Gott ihn übernahm.

Wie kürzlich man errechnet hat,
Fand das Ganze in etwa statt,
Als ich grad im Trojastreite
Unser Ende prophezeite,
(Ilias 13/365; 24/699)
Das dann auch gekommen ist,
Wie ihr sicherlich noch wisst.

Von Echnaton einst ausgewiesen,
Nahm Gott Amun schließlich dann
Den neuen Haida - Namen an.
Als Gott Volcano hoch gepriesen,
Lebt er seitdem in Kanada
Und er fühlt ganz wohl sich da.

Mit jenen Gottheiten liiert
Die samt ihren Krötendamen
Vom Süden in den Norden kamen,
Er alle Völker dort regiert,
Welche vor fünfhundert Jahren,
Von den europäischen Invasoren
Den glorreichen Konquistadoren
Dorthin vertrieben worden waren.

***

wird fortgesetzt

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.