Mittwoch, 15. Februar 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 38
Die Muse und der Dichterling
Buch I


Die virtuelle Froschsammlung 
des Aristoquakes und der Muse
Aristomyomaximus
 - Teil  15 -

Auch Künstler aus der ganzen Welt
Haben sich online eingestellt
Und sandten ihre Werke ein.

Von Meistern mit wohlbekannten Namen
Digitalisierte Bilder kamen.

Dürer, Hogarth und de Gheyn,
Cranach, Escher, Janssen, Merian,
Bruegel, Kubin und Frans Francken,
Alle haben das Ihre dazu getan,
Und allen war's zu danken,
Dass Maxis Sammlung virtuell,
Weiter anwuchs rasend schnell.

Grandville, Grünewald und Grass
Grien und der gute Goethe gar,
Obwohl der gar kein Maler war,
Schickten nebst Kubin, Voltz  und Patinir
Per WhatsApp Lurchenbilder ihr.

Maxima kam dabei sehr zupass,
Dass ein Sammler ambitioniert,
Und an den Lurchen interessiert,
Das gesamte Werk von Bosch
Genauestens hat durchgesehen.

Jede Kröte und ein jeder Frosch
Von Hieronymus darin versteckt,
Ward von ihm im Handumdrehen,
Aufgestöbert und entdeckt,
Und weil's besser so gefällt
Isoliert herausgestellt.

"Wahrlich", dachte die Muse Maxima,
Als sie all die schönen Bilder sah,
"Frösche und Kröte in der Kunst,
Standen gar hoch einst in der Gunst
Aller Künstler durch die Zeiten.
Die Bilder digitalisiert
Und virtuell all konserviert,
Werden sicher im Museum hier
Dem Publikum, so wie jetzt mir,
Sehr viel Freude bald bereiten!"

 Frosch und Kröte in der Kunst 


 
 
 
 
                                                                                                                                                                                                                                
 

 
 
 
 

 


***
Wie es in Kairo weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt



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Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.