Montag, 20. März 2017

Die Muse und der Dichterling

Machwerk R.W. Aristoquakes
Teil 47 - 52
Die Muse und der Dichterling
Buch I

Auf Spurensuche
 - Teil 7 -


"Du bist ganz schön mutig heute!"
Der Dichterling sich drüber freute,
Dass seine Muse offenbar,
Seine Meinung hatte angenommen
Und nun wie er der Ansicht war,
Dass auch Zeus ist einst von dort gekommen.

"Ich bin sicher", sprach er weiter dann zu ihr,
"Dass, wenn gemeinsam weiter forschen wir,
So manches hier noch finden werden,
Das in Rom zu Schluckbeschwerden
Führen wird im Vatikan,
Falls es jemals dort kommt an!"


"Doch dort, des Glaubensdogmas wegen,
Damit alles weiter funktioniert,
So wie es nach gut zweitausend Jahren,
Inzwischen ist gut eingefahren,
Wird der Klerus alles widerlegen
Und uns, so wie einst den alten braven
Galilei als Ketzer verfolgen und bestrafen!"



Erwiderte ihm Maxima drauf
Und fügte sogleich ganz spontan
Lächelnd einen Nachsatz an:

"Aber den hat man später rehabilitiert!"

"Ja richtig" sprach der Dichter da,
Indem er ihr ins hübsche Antlitz sah,
"Nach dreihundert Jahren Zeitverlauf,
Weil's um den Fortbestand der Kirche geht,
Gibt man zu, dass sich die Erde dreht!"

***

"Der Papst von Rom wird nie erlauben,
Zu bestätigen was wir zwei glauben,
Nämlich was aus Alexandria,
Wo Jesus es persönlich sah,
Im Adyton um Mitternacht,
Er uns von dort hat mitgebracht!"


"Am Nil saß lang vor Jahwe schon,
Eine Gottheit auf dem Thron,
Die ihr eigner Sohn und Vater war!"


"Die Ägypter waren weise Leute,
Klüger noch als wir sogar!"

"Die göttliche Trinität in Amun subsumiert ,
Vor fünftausend Jahren am Nil kreiert,
Mit Osiris, Isis und Horus seinerzeit,
Gilt hier bei uns noch heute
Als Vorbild für die Dreifaltigkeit."


Die Ägypter verehrten eine „göttliche Trinität“, die die Römer teilweise unter anderem Namen übernahmen und welche der christlichen Trinität sehr nahe kommt:
„Die Hymne an Amun verfügte, dass, kein Gott vor ihm (Amun) ins Dasein gekommen ist‘ und dass ,alle Götter drei sein: Amun, Re und Ptah, und es gibt keinen anderen wie sie. In seinem Namen als Amon verborgen, ist er Re im Gesicht und sein Körper ist Ptah‘ . . . Das ist eine Darstellung von Dreieinigkeit, die die drei Hauptgötter Ägyptens in einem von ihnen, in Amun, subsumiert. Das Konzept einer organischen Einheit innerhalb der Pluralität hat durch diese Formulierung einen außergewöhnlichen Auftrieb erhalten. Theologisch kam dies in einer primitiven Weise der christlichen Form eines mehrzahligen trinitarischen Monotheismus erstaunlich nahe“

Amun wird auch der Gott des Unsichtbaren und Vater des Weltschöpfers Ptah genannt. Re oder Ra gilt als die göttliche Verkörperung der Sonne. Durch ihn soll alles Leben auf der Erde erhalten sein. Sein Symbol ist ein Falkenkopf, auf dem eine Sonnenscheibe steht. Neben Osiris, Horus und Isis, sind Amun von Theben, Re von Heliopolis (heutiges Kairo) und Ptah von Memphis die Hauptgötter und wichtigsten Triaden des antiken Ägyptens.
***

"Nochmals gesagt an dieser Stelle
Zum Behalten, auf die Schnelle!"

"Es stimmt was Aristoquakes ungefragt
Zu diesem Thema hat dereinst gesagt!"
(Gemeint ist damit der letzte, rot gedruckte Absatz, unter
der Überschrift "Zur Einstimmung" die wir unten anfügen)
"Die Götter der Neuzeit, seit der Zeitenwende,
Nachdem Ägyptens Herrschaft ging zu Ende,
Sehen in der Konsequenz daraus,
Zwar nicht mehr so wie früher aus,
Doch wie in Norden's Werk beschrieben,
Sind Ägypter sie geblieben!"


"Nach diesem, seinem großen Wort,
Fügte der Dichterling sofort,
Als Beweis dazu spontan
Vom Autor noch zwei Seiten an,
Auf welchen jener einst mit Fleiß,
Zu liefern den Beweis,
Umständlich hat drauf hingewiesen,
Wie unsre Götter früher hießen.



***

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als hunderttausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 15.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.
Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.
Das über zweitausend Jahre alte homerische Epyillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.
Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.



Wie's in der Sache weitergeht
In unsrer nächsten Folge steht.

wird fortgesetzt

  

Keine Kommentare:

Zur Einstimmung

Bei dem hier unter dem Pseudonym R.W. Aristoquakes virtuell zur Veröffentlichung gebrachten, mehr als fünfzigtausend Doppelverszeilen umfassenden und mit über 10.000 Zeichnungen versehenen Epos handelt es sich um die umfangreichste Nacherzählung des Homer zugeschriebenen Kriegsberichtes, die jemals niedergeschrieben wurde und nach Auffassung des Autors, um das wichtigste literarische Werk der Neuzeit überhaupt.

Unter dem oben abgedruckten Titel veröffentlicht der noch unbekannte Schriftsteller an dieser Stelle in den nächsten fünf Jahren sein als Fortsetzungeerzählung entstandenes Mammutmachwerk über den antiken Tierkrieg und dessen Folgen für die Menschheit.

Das über zweitausend Jahre alte homerische Epillion, das im Original nur etwa 300 Verszeilen umfasst, wurde von R.W. A., der zehn Jahre lang daran gearbeitet hat, zu einem Mammutwerk aufgebläht, das die Batrachomyomachia mit der Ilias und der Bibel verbindet.

Diese Verknüpfung der drei wichtigsten Werke der abendländischen Literatur, die in etwa zur gleichen Zeit entstanden sind, dient dem Autor dazu, seine religionsgeschichtliche These zu untermauern, in der er den Frosch als Ursprungsgottheit darstellt und behauptet, dass die Götter der Neuzeit nichts anderes sind als die konsequente Weiterentwicklung der ägyptischen Froschgötter.